StartseiteUnternehmenAktuellesHR4YOU ist jetzt eine Aktiengesellschaft
StartseiteUnternehmenAktuellesHR4YOU ist jetzt eine Aktiengesellschaft
HR4YOU ist jetzt eine Aktiengesellschaft

HR4YOU ist jetzt eine Aktiengesellschaft

Kategorie Aktuelles

Nach rund 15 Jahren haben die geschäftsführenden Gesellschafter der vier HR4YOU-Gesellschaften entschieden diese zu verschmelzen und in eine Aktiengesellschaft umzuwandeln. Die Vorstände haben in dieser Woche gegenüber Benedikt Dellert die wichtigsten Fragen in dieser Angelegenheit beantwortet. Lesen Sie das Gespräch und erfahren Sie mehr zu den Hintergründen dieser Neuausrichtung von HR4YOU.

  Zunächst gratulieren wir herzlich zur Gründung der HR4YOU Aktiengesellschaft. Was waren die auslösenden Gründe für diesen Schritt?

Ute Rekemeyer: Es gab zwei Hauptgründe für diesen Schritt. Zum einen reduzieren wir den administrativen Aufwand, der für die bislang vier HR4YOU-Gesellschaften zu leisten war und zum anderen wollen wir eine solide Zukunftsfestigkeit herstellen.



Die Reduktion des administrativen Aufwandes liegt bei vier Gesellschaften auf der Hand. Aber was bedeutet für Sie Zukunftsfestigkeit?

Ute Rekemeyer: Das Konstrukt mit den vier Gesellschaften, unterschiedlichsten Verrechnungssätzen und Kapitalbeteiligungen ist historisch entstanden und funktioniert nur durch die langjährige Freundschaft der Anteilseigner, die gleichzeitig Geschäftsführer sind. Eine Zusammenführung der Gesellschaften war von Beginn an geplant. Eine Führung von vier Gesellschaften mit angestellten Geschäftsführern in der Zukunft ist schwer vorstellbar und könnte zu Konflikten führen.

Sie sind alle über 50! Steckt da schon eine Exit-Strategie drin?

Konrad Schlebusch: Wir haben keine kurzfristige Exit-Strategie. Nichtsdestotrotz haben wir eine Verantwortung für unsere Mitarbeiter und Kunden und möchten langfristig die Existenz des Unternehmens sichern. Die Vorstandsverträge sind auf fünf Jahre geschlossen und wir gehen nicht davon aus, dass dies unsere letzte Amtsperiode ist. Aber es gibt seit einigen Jahren bei uns im Haus schon die Agenda 2030.

Axel Rekemeyer: An der Agenda 2030 schreiben wir seit drei Jahren. Dieses umfasst im Wesentlichen die technologische und produktseitige Zukunft aber fasst auch den Zeitpunkt an dem andere Personen das Unternehmen steuern werden. Hierzu bauen wir schon heute weitere Mitarbeiter und Führungskräfte auf.

Eine AG hat Organe. Wer ist im Vorstand und für welches Ressort verantwortlich und wie ist der Aufsichtsrat besetzt?

Ute Rekemeyer: Der Vorstand setzt sich zusammen aus den drei geschäftsführenden Gesellschaftern der vier verschmolzenen HR4YOU-Gesellschaften. Der Geschäftsverteilungsplan entspricht den bisherigen Verantwortungsbereichen. Konrad ist weiter für den Bereich Marketing & Sales, Axel für den Bereich Development & Support und ich für den Bereich Administration & Finance zuständig. Aufsichtsratsvorsitzender ist Jan Königshoven von der RSM DPI AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, die uns auch zukünftig steuerrechtlich vertritt und betreut. Stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender ist Gert Reidl, der als Vorstand der CSCP AG sowohl Erfahrungen in der Führung einer AG hat als auch die Kundenseite mit einem multi-disziplinären HR-Dienstleistungsangebot vertritt. Um den familiären Charakter unseres Unternehmens zu erhalten ist Silke Schlebusch als drittes Mitglied im Aufsichtsrat vertreten.

Ändern sich Zuständigkeiten oder Ansprechpartner im Unternehmen?

Axel Rekemeyer: Nein. Die Prokuristen Dr. Frank Eblinger (Consulting & Support), Karsten Meyer (Development & Products) und Helmuth Gronewold (Security & Infrastructure) sind in gleicher Funktion für die Aktiengesellschaft tätig. Auch bei den Teamleitern und Mitarbeitern ändern sich die Zuständigkeiten nicht.

Müssen jetzt alle Verträge neu geschrieben werden?

Konrad Schlebusch: Bei der Gründung der Aktiengesellschaft handelt es sich um eine vollständige Verschmelzung aller Gesellschaften nach UmwG und damit ist sie direkter Rechtsnachfolger. Dies gilt für alle mit Kunden, Lieferanten und Mitarbeitern geschlossenen Verträge. Es müssen keine neuen Verträge geschlossen werden. Auch die Bankverbindungen und SEPA-Mandate behalten ihre Gültigkeit.

Alles was sie bis jetzt erläutert haben können Sie auch mit einer GmbH erreichen. Planen Sie einen Börsengang?

Ute Rekemeyer: Zur Finanzierung des weiteren Unternehmenswachstums bietet eine AG mehr Optionen. Ein Börsengang würde zusätzliches Eigenkapital in die Gesellschaft bringen, ist aber auch nur eine Option und derzeit nicht geplant.

Konrad Schlebusch: Ohne unsere bisherigen Zielgruppen zu vernachlässigen, glauben wir mit der Gründung einer AG auch große internationale Konzerne mit unserem Lösungsangebot besser ansprechen zu können.

Axel Rekemeyer: Im technisch-organisatorischen Bereich genießen wir bei unseren Kunden ein hohes Vertrauen. Ein implementiertes Information Security Management System (ISMS) ist nach ISO 27001, dem höchsten internationalen Standard für IT-Security zertifiziert. Eine AG erfordert im Gegensatz zu einer GmbH die zusätzliche Implementierung eines Risikomanagement-Systems, so dass auch der kaufmännisch, finanzielle Bereich des Geschäftsbetriebs auf ein höheres Niveau gehoben wird.

Gibt es Auswirkungen auf die Produktweiterentwicklung?

Axel Rekemeyer: Ja. Wir wollen die neuen Produkte besser ausbauen und haben erste interdisziplinäre Teams schon aufgebaut. Diese Strategie sieht erfolgversprechend aus und wird weiter verfolgt. Die Version 3.0 stellt eine komplette, technologische Neuentwicklung dar und bietet auch in Zukunft unseren Kunden eine noch schnellere Systemeinführung mit Standardprozessen. Zusätzlich werden alle aktuellen „mobile devices“ mit responsiven Benutzeroberflächen unterstützt.  

Wagen Sie einen Blick in die Glaskugel! Wo steht die Gesellschaft in 10 Jahren? Wie sieht Ihre Strategie aus?

Konrad Schlebusch: In diesem Jahr haben wir die ersten Kunden mit dem Release 3.0 ausgestattet. Diese Technologie wird auf alle unsere zukünftigen Produkte ausgerollt. Unseren Technologievorsprung haben wir weiter ausgebaut. Unsere Produkte bieten noch mehr Automatismen und viele vorkonfigurierte Standardprozesse. Ich denke, dass wir damit beste Chancen haben führender Anbieter für HR-Lösungen in der D-A-CH-Region zu werden. Darüber hinaus wird HR4YOU auch international eine stärkere Rolle spielen. Aber das Wichtigste ist, dass wir die Kundenzufriedenheit und Kundenbindung noch weiter steigern und weiterhin partnerschaftlich zusammen arbeiten, da auch heute schon die Kundenempfehlungen ein Drittel an unserem Neugeschäft ausmachen. Bei allem Wachstum wollen wir den familiären Charakter unseres Unternehmens bewahren.

Das Gespräch führte Benedikt Dellert.

HR4YOU AG


25 10, 16
Jetzt Kontakt aufnehmen