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Was bringen Software-Suchmaschinen?

Software-Suchmaschine

Eine Suchmaschine wie Google oder Bing erhalten ihre Legitimation durch den Mehrwert-Charakter beim kostenfreien Auffinden von Informationen. Die Bezahlung erfolgt indirekt über die geschalteten Werbeanzeigen oder über die Vermarktung von Nutzerdaten für Werbetreibende. Allerdings versuchen die Suchmaschinen den organischen, also den nicht bezahlten, Suchbereich vor Manipulation zu schützen, indem sie unlautere „Optimierungen“ mit einer Verbannung aus dem Suchindex belegen können. Welchen Weg wählen aber kleinere Anbieter auf dem Markt die sich auf ein spezielles Gebiet konzentrieren wie bei einer Software-Suchmaschine?

Offenkundig steht auch hier der Anspruch der Vollständigkeit und Richtigkeit der Ergebnisse im Vordergrund, wenn es darum geht ERP, CRM oder Projektmanagement-Software zu präsentieren. Der Eindruck soll dem von Google und Co. in nichts nachstehen, damit der Nutzer auch diesen Suchmaschinen mit derselben Reputationserwartung begegnet. Ein generelles Misstrauen entzöge nämlich einem Anbieter einer solchen Suchmaschine  die geschäftliche Grundlage.

Wie aber kommen nun die Daten in solch eine Software-Suchmaschine? Die berühmten Crawler von Google, also die kleinen Roboter die das Web absuchen, sind hier offensichtlich nicht anzutreffen, dafür aber Preise um in den erlauchten Kreis der gelisteten Anbieter aufzusteigen. Denn nur weil ein Unternehmen die beste Software oder das innovativste Modul entwickelt hat, heißt das noch lange nicht, dass es auch „einfach so“ in der Liste mit auftaucht. Hier unterscheiden sich die Anbieter, die so zahlreich sind, wie es Software-Hersteller gibt, eben von klassischen Suchmaschinen.

Für den Verbraucher, Interessenten bzw. zukünftigen Kunden heißt das nur, dass wieder zig verschiedene Software-Suchmaschinen durchsucht werden müssen, da häufig nicht die Qualität des besten Produkts, sondern meist das größte Werbebudget darüber entscheidet, welche Informationen verfügbar sind. Somit kommt dem mündigen und umfassend informierten Homo oeconomicus eine noch zentralere Rolle zu, als bisher angenommen.

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